Wildlife Forensics

Speziesbestimmung z. B. an Buschfleisch

Durch Sequenzierung des mitochondrialen Cytochrome b Gens können Fleischproben unbekannten Ursprungs, der jeweiligen Tierart zugeordnet werden. In Zusammenarbeit mit den Zollbehörden der Flughäfen Zürich und Genf, dem Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) und der Tierschutzorganisation Tengwood soll der illegale Handel mit Fleisch von afrikanischen Wildtieren, darunter auch artengeschützte Spezies, dokumentiert werden.

Species Identification from DNA mixtures using Next Generation Sequencing

In collaboration with the University of Edinburgh we aim to develop a robust method for species identification from DNA mixture samples. We will utilize Next Generation Sequencing techniques and explore a set of mtDNA markers for the most accurate identification of species. To address an urgent need for publically available reference data appropriate for forensic application we will establish a reliable Swiss wildlife mtDNA reference database. This project will address the need for robust wildlife forensic methods to quickly and accurately determine the identification of species from mixture samples.

Genotypisierung von Hunden

Routinemässig arbeiten wir mit menschlicher DNA und versuchen Spuren (Blut, Sperma,…) von Tatorten mit Personen (Täter) mittels DNA in Verbindung zu bringen. Nun möchten wir mit Hilfe des Instituts für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck, dasselbe auch mit Hunde DNA anbieten. Zum Beispiel Hundehaare, die an einem Tatort gefunden werden, sollen auf den Hund eines möglichen Verdächtigen zurückgeführt werden können. Um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass die gefundenen Hundehaare tatsächlich von “Bello“ stammen, brauchen wir eine DNA-Referenzdatenbank, mit möglichst vielen, verschiedenen Rassehunden, so dass wir die Variabilität der Schweizer Hunde Population möglichst genau beschreiben können. Ziel ist es, Hunde individuell unterscheiden zu können.