Verkehrsmedizin

Der Auftrag der Verkehrsmedizin und ihrer Forschung ist die Unfallvermeidung durch die Bereitstellung belastbarer Informationen und begründeter Handlungsempfehlungen an Fahrzeuglenkende, Vollzug, Jurisdiktion, Legislative und – nicht zuletzt – die (Verkehrs-) Medizin selbst.

Die Forschung der Verkehrsmedizin fokussiert sich auf die Fahrzeuglenkenden und ihre medizinisch definierte Leistungsfähigkeit im System Mensch-Maschine. Überspitzt gesagt stellen sich solche Fragen wie

 

 

Wer darf fahren und wer nicht?

Was darf wer fahren?

Wer (oder was) fährt in Zukunft eigentlich wen?

(mehr Infos auf dem link) (PNG, 1112 KB)

 

Seit einer inhaltlichen und personellen Neuaufstellung mit August 2017 verfolgen wir die Beantwortung derartiger Fragen mit Hilfe von drei komplementären Ansätzen, nämlich

  • klassisch-retrospektive Fallanalysen,
  • Juristische Fragestellungen &
  • Klinische-prospektive Studien.

Insbesondere der klinische Ansatz – also die Forschung an und mit dem Menschen - wird die medizinischen und die nicht-medizinischen (also technischen) Möglichkeiten der Züricher Hochschullandschaft (UZH, USZ, ETHZ, etc.) vermehrt nutzen.

In Kollaboration mit diesen Einrichtungen wollen wir die Fahrsimulation als einen breit einsetzbaren experimentellen Zugang für klinische Studien in der Schweiz etablieren und langfristig ausbauen.

Auf der Basis Fahrsimulation werden wir durch

  • klinisch-prospektive Forschung
  • mit und für den Fahrzeugleinker
  • evidenzbasierte Informationen und
  • umsetzbaren wissenschaftlichen Mehrwert

schaffen, um unserem Auftrag nachzukommen.